Versammlungs- und Kontaktverbote haben den demokratischen Diskurs in den letzten Monaten derart eingeschränkt, daß wir uns was einfallen lassen mußten:

Corona-Eindämmungsmaßnahmen

Verhältnismäßig oder Hysterie?

Gesprächsrunde mit Christoph Berndt und Peter Feist

Am Freitag den 5.6. konnte die Runde auf dem AfD-Truck im Jungerfernstieg sozusagen ihre Jungfernfahrt durchführen. Trotz einiger Schwierigkeiten, ein Falschparker mußte umgesetzt werden, konnten wir pünktlich starten. Der Talk auf dem Truck mit 67 Teilnehmern war die bisher größte Veranstaltung an der Staatsreparatur. Mit den beiden Gästen Peter Feist und Christoph Bernd hatten wir zwei große politische Kaliber gewinnen können.

Das Format der Talkrunde auf dem Truck ist nicht so agitatorisch wie eine Kundgebung und hat damit für meinen Geschmack eine feinere Außenwirkung.
Peter Feist arbeitete den Zusammenhang der Corona-Epidemie mit der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung heraus und regte auch Gedanken zuzulassen, die über das politisch Erwartbare hinausgehen. Die Weigerung der Politik dem offensichtlichen Ende der Coronawelle das sofortige Ende des Lockdown folgen zu lassen, könne mit dem Wertekanon der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht zur Übereinstimmung gebracht werden. Die Einschränkung der Bürgerrechte in der heutigen Massivität, sei seit dem Kriegsende in der Bundesrepublik einzigartig.
Christoph Berndt führte zu medizinischen Aspekten aus und betonte, daß es eines jeden Pflicht sei, seinen Verstand zu schärfen und zu gebrauchen und sich aus der Unmündigkeit herauszuführen. Bernd zitiert Immanuel Kant und appelliert an unsere Tapferkeit: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen"
Peter Feist kontert mit Martin Heidegger "Im Wesen der Gefahr liegt die Möglichkeit der Kehre!" Und Hölderlin: "Wo die Not am größten, da wächst das Rettende auch!"

Im Anschluß an die Versammlung konnten wir leider nicht mehr ungestört den Abend ausklingen lassen, da die Polizei recht kleinlich auf die 5 Personen-Regelung drängte, da sich im Unterschied zum Kirchgang das gemeinsame Bier nicht der inneren Erbauung diene. So ganz verstanden habe ich's nicht, drei Kreuze, wenn der Spuk vorbei ist. Als Resumee möchte ich feststellen, daß der Erfolg der Veranstaltung Mut macht, dieses Format im Sommer weiter zu nutzen. Wir brauchen aber noch mehr helfenden Hände, für LKW-Fahren, Tontechnik, u.s.w. Für den Livestream bedanke ich mich bei Petrosilius und Klausi Schmidt von Merkel-Muss-Weg-Mittwoch, bei der Bewirtung bei Sibylle Schmidt und bei der Vorbereitung, Fotos und bei Gästemikrophon bei Aaron Kimmig. Und natürlich bei meinen Gästen Peter Feist und Christoph Berndt und allen die von nah und fern kamen, um dabeizusein!

Die Antifa war natürlich auch da, die haben jetzt einen eigene Twitter-Account für die Staatsreparatur.
Antifa-Schilder, sehr originell: "Hupen gegen rechts."

Wir planen nach der Sommerpause noch drei Veranstaltungen der Reihe "Talk auf dem Truck" bevor der Winter die Sache ungemütlich machen wird.

YouTube-Veranstaltungsvideo von "Vor Ort aktuell"

Zweiter Stream der Veranstaltung: