Kategorie: TREND & Co

TREND-Magazin September-Oktober 2021

Die Umstellung vom Abgeordnetenhaus-Modus auf Firma und außerparlamentarische Aufgaben birgt Hindernisse, welche nicht ganz vorherzusehen sind. Der Wegfall der Mitarbeiter des Abgeordnetenhauses, insbesondere der Abschied von Aaron Kimmig aus dem Wild-Team, bedeutet, wieder Dinge selbst machen zu müssen, die jahrelang delegiert waren.
Zugegeben, die Aufgaben eines Abgeordneten sind in erster Linie politisch: Reden halten, Anfragen stellen, vor Ort ein Auge auf die Dinge werfen. Zum Beispiel im ehemaligen Abschiebegefängnis in Köpenick oder bei Querdenken-Demonstrationen.
Wer ein Büro betreibt, muß Büromaterial heranschaffen, wer im Abgeordnetenbüro Veranstaltungen organisiert, braucht Getränke und Verpflegung, braucht Technik und Know-How.
Kaum einer denkt an die Büroreinigung. Abgeordnete dürfen zwar drei Mitarbeiter beschäftigen, die Reinigung des Büros gehört aber nicht zu deren Aufgaben.
Gleiches gilt für handwerkliche Arbeiten. Kurz und klein, auch die Erstellung dieses Magazins bedarf des Know-Hows im Umgang mit InDesign und Zeit für das Sammeln der Beiträge, deren Ordnung und Bebilderung, nicht zuletzt des Satzes.
In diese Aufgabe, die in in den Anfängen des TREND noch mit WORD realisierte, ist nun wieder an den Privatmann Andreas Wild gefallen.
Diese Arbeit geht anfangs sehr holprig voran, hat InDesign etliche nicht ganz selbsterklärende Shortcut-Funktionen, die ein Wechsel der Ebenen und Markierungen ermöglichen.
Glücklicherweise steht Aaron Kimmig im Notfall immer noch mit Rat und Tat zur Seite.
Ich möchte allen Mitarbeitern während dieser Legislatur für ihre Arbeit danken. Besonders hat Aaron Kimmig mit seinen Innovationsideen viel zur Professionalisierung der Staatsreparatur beigetragen.
Sibylle Schmidt war eine inspirierenden Kraft mit Ideen für Reden und lebenspraktischer Organisation von der Einrichtung des Büros über die Durchführung von Wahlkampffahrten und Feiern.
Alice Hohaus hat jahrelang in der Staatsreparatur die Stellung gehalten, in der Anfangszeit der Büroetablierung war das keine leichte Aufgabe. Auch ihr, vielen Dank.

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