Autor: Andreas Wild

TREND-Magazin Ausgabe Dezember 2023

Lieber Leser,
Sie werden sich vielleicht wundern, wenn Sie als Herausgeber dieser Weihnachtsausgabe den Verein „Freunde der Staatsreparatur“ im Impressum finden und nicht den Parteibezirk Steglitz-Zehlendorf. Ob der TREND das Magazin des Bezirks ist oder nicht, darüber streiten sich derzeit die Geister und die Schiedsgerichtsbarkeit. Wie so oft geht es dabei nicht um unser Herzensanliegen, der Gesundung unsereres Heimatlandes, sondern um Mißgunst, Neid und Eitelkeit. Der Vorteil dieser Interimslösung ist jedoch, daß es mir als als derzeit Parteilosem Gelegenheit bietet, mein Wort an Sie zu richten.

An Weihnachten schauen wir auf das Jahr zurück und denken an jene, die uns nah und lieb sind und jene, die uns fern und lieb sind. Früher waren das die Geschwister, Kinder, Eltern und Großeltern.
Heute sind viele Familien zerstreut über das Land oder sogar die Welt und etliche haben gar keine Kinder mehr. Ehegatten oder Kinder und Eltern sowie Geschwister untereinander haben sich nicht nur in Einzelfällten von einander entfernt. Einsamkeit ist die Folge.
Der Philosoph Norbert Bolz beschreibt in seinem Essay „Der kalte Krieg um die Familie“ in bekömmlicher Art die Dekadenz der Selbstüberhöhung auf Kosten der Gemeinschaft.

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TREND-Magazin Ausgabe September/Oktober/November 2023

Lieber Leser,
Menschen sind soziale Wesen. Sie brauchen das Gegenüber, die Familie, die Gruppe.
Schwierig wird es, wenn man sich im besten Deutschland was es je gab, nicht mehr treffen kann oder nur heimlich.

Vereinshäuser die im Zeichen des politschen Aufbruchs stehen, sind rar. Noch rarer in der deutschen Hauptstadt Berlin.
Hier gibt es mit der „Blankenburg“ und der Staatsreparatur nur zwei Landenlokale, die für politische Präsenz, kollegialen Austausch und geschichtliche und politische Bildung sowie ein kulturelles Angebot stehen:

Da zwei Liegenschaften manchem Machtpolitiker zu unübersichtlich erscheinen, gibt es von einigen Protagonisten ein entschlossenes Handeln, um die Staatsreparatur zu liquidieren. Nennt man das parteischädigendes Verhalten?

„Wohlfühlzone Staatsreparatur“ ist der Titel des heutigen Heftes, ohne daß wir viel Aufhebens über die geleistete Arbeit und die Akzeptanz der Lokalität machen.

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TREND-Magazin Ausgabe Juli/August 2023

Lieber Leser,
täglich steigert sich das Erstaunen der Kartellparteien ob der Höhenflüge der AfD in den Umfragen der demoskopischenInstitute.
Doch was hat man erwartet?
Glaubte man wirklich mit „Weiter so!“ und Verunglimpfung der einzigen politischen Alternative langfristig Erfolg zu haben?
In der Bezirksgeschäftsstelle fanden sich kürzlich an zwei Abenden unabhänig von einander zwei Gruppen von Jugendlichen ein, die gesehen hatten, daß bei der AfD noch was los ist.
Zunächst war das Anliegen der acht etwa Sechzehnjährigen nicht klar.
Wollten sie Ärger machen?
„Ihr seid doch von der AfD, Ihr wollt doch, daß es nicht immer so weitergeht?“
„So weitergeht? Was denn?“, fragte ich.
„Na, wir beide sind die letzten Deutschen in unserer Klasse. Wir werden ständig angemacht. Die Normalen sind die Ausländer. Das kann doch so nicht weitergehen.“
Auf dem Stehtisch vor der Bezirksgeschäftsstelle bekamen die Jungs Cola und
Fantaflaschen ausgegeben. Eine Viertelstunde unterhielten wir uns und die Gruppe fand nach dem Gespräch die AfD noch besser als vorher.

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TREND-Magazin Ausgabe Mai/Juni 2023

Lieber Leser,
Lieber Leser,

70 Jahre ist die zweite nationale Erhebung in Deutschland gegen ein Unrechtsregime her. Am 17. Juni forderten die Menschen in der damaligen sowjetisch besetzten Zone, die sich selbst lieber und gern DDR nannte, politische Freiheit und die Einheit Deutschlands.

SBZ oder DDR lassen sich natürlich mit der Barbarei der Nationalsozialisten nicht vergleichen. Die Volks- und Arbeitermassen dort waren etwas anderes als die tapferen Männer und Frauen des 20. Juli 1944. Gleichwohl sind beide Daten, der 17. Juni 1953 und der 20. Juli 1944, Ereignisse, die uns als Patritoten mit Stolz erfüllen.
Die deutsche Geschichte ist eben nicht, wie der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt zu Recht feststellte, ein Verbrecheralbum.

Auch wenn uns die dunklen Kapitel des Nationalsozialismus mit Scham erfüllen, gibt es eben doch Ereignisse, auf die wir als Deutsche mit Stolz blicken dürfen.

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